Beta-Carotin PDF Drucken E-Mail

ist ein roter pflanzlicher Polyenfarbstoff der in Fetten und Ölen leicht löslich ist. Er ist im Pflanzen- und Tierreich weit verbreitet.

Beta-Carotin zeigt schon in geringen Mengen deutliche Vitamin-A-Aktivität (Provitamin-A). Ein Teil des Beta-Carotin wird im menschlichen Körper zu Vitamin A umgewandelt.

Beta-Carotin ist die Vorstufe des Vitamin A, daher auch die Bezeichnung "Provitamin A. Der Körper ist in der Lage, je nach Bedarf aus Beta-Carotin Vitamin A herzustellen. Daher hat Beta-Carotin auch eine gewisse Depotform ohne dass die Gefahr einer Überdosierung besteht, wie dies bei Vitamin A der Fall ist.

Wirkungen:

Beta-Carotin spielt eine wichtige Rolle zur Erhöhung der Resistenz gegen Infektionen (Wundheilung).
Es soll der Erschlaffung der Haut entgegenwirken und den Blutkreislauf der Haut anregen. Da beta-Carotin fettlöslich ist, wird es leicht von der Haut über Creme aufgenommen.
Wenn man sehr viele Nahrungsmitteln, die reich an beta-Carotin sind (Karotten), aufnimmt färbt sich die Haut deutlich und zeigt ein gesundes Aussehen.

Vitamin B1 verleiht einen hohen Schutz vor Stechmücken – eine Tatsache, die sich gerade Tropenreisende zunutze machen können. Dem Körper muss dazu allerdings mit hohen Dosen dieses wasserlöslichen Vitamins versorgt werden, damit er es, außer über den Urin auch über den Schweiß ausscheidet kann. Die Haut nimmt dadurch einen Geruch an, der die lästigen Insekten verscheucht, aber für uns um Glück nicht wahrnehmbar ist.

Verwendung:

Beta-Carotin besitzt deutliche antioxydative Eigenschaften (Radikalfänger), so dass es häufig in Sonnenschutzmitteln und in Bräunungsmitteln angewendet wird.

Vorkommen in der Natur:

Quellen des Beta-Carotin in der Natur sind tiefgelbe bzw. orange Früchte und Gemüse, dunkelgrüne Blattgemüse wie zum Beispiel:

  • gelbe bzw. orange Gemüse: Karotten, Bataten (Süßkartoffeln), Kürbisse
  • gelbe bzw. orange Früchte: Aprikosen, Cantaloupe-Melonen, Papayas, Mangos, Carambolas, Nektarinen, Pfirsiche
  • dunkelgrüne Blattgemüse: Spinat, Brokkoli, Endivien, Chicor,e, Kresse
  • sowie die Blätter von Roten Beeten, Weißen Rüben und Löwenzahn
  • sonstiges als Quelle in Frage kommendes Gemüse und Obst: Tomaten, Spargel, Erbsen, Kohl, Mais, Sauerkirschen, Pflaumen.

 2 mg Beta-Carotin sind z.B. in

  • Möhren 50 g
  • Spinat 50 g
  • Feldsalat 100 g
  • Aprikosen 200 g
  • Rosenkohl 300 g
  • Grapefruit 300 g
  • Sauerkirschen 400 g
  • Papaya 500 g

enthalten.

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